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Nachhaltig wohnen mit Kindern

Mai 19, 2022

Herzlich willkommen im Chaos! Wohnen mit Kind ist bunt und trubelig. Obwohl unsere  kleinen Lieblingsmenschen selbst nicht viel Platz brauchen, benötigen sie meist jede Menge neuer Dinge, vom Kinderbett zum Spielzeug. Stellt sich die Frage: Geht das auch nachhaltig und ökologisch?

Wir sagen ja, auch mit Kindern lässt es sich nachhaltig wohnen und einrichten. So leisten wir einen Beitrag für die Umwelt und die Zukunft der Kleinen. Wir haben euch unsere Tipps und Gedanken dazu zusammengefasst.

Minimalistisch Wohnen ist nachhaltig

Oberstes Motto beim nachhaltigen Kinderzimmer ist ganz klar: Weniger ist mehr. Zugegeben nicht das erste, woran man bei Kinderzimmern denkt ... aber letzten Endes soll das Spielzimmer zum Spielen anregen. Deswegen immer mal ganz bewusst fragen: Braucht es das neue Spielzeug, das neue Möbelstück, das neue Bild - oder konzentriert man sich aufs Wesentliche. Bester Nebeneffekt dieser Art der Nachhaltigkeit: Viel mehr Platz zum Spielen ... und das Aufräumen geht besondersschnell. 

Nachhaltig leben, gebraucht kaufen 

Spielzeug können wir über die verschiedenen Onlineplattformen oder dem Flohmarkt ideal gebraucht kaufe. So lässt sich auch ganz einfach der eine oder andere Euro einsparen.

Spielsachen leihen statt kaufen

Gerade, wenn es um Bücher und andere Medien geht, ist für die Kids die Mitgliedschaft in der örtlichen Bibliothek ein guter Tipp. Hier könnt ihr euch regelmäßig mit neuem Lesestoff, mit neuen Spielen oder Hörbüchern eindecken, ohne dass etwas neu gekauft werden müssen. Das garantiert im Alltag nicht nur Abwechslung, bereits ausgelesene Bücher verstauben anschließend nicht im Bücherregal, sondern erfreuen andere Familien.

Nachhaltiges, ökologisches Spielzeug

Neu kaufen ist selbstverständlich erlaubt und kann umweltfreundlich gestaltet werden: Holzspielzeug ist nachhaltig und gilt als besonders pädagogisch wertvoll. Das Öko-Spielzeug gibt es mittlerweile in schön, bunt und zu erschwinglichen Preisen. Ein anderes geeignetes Material für nachhaltiges Spielzeug ist Metall, es eignet sich etwa für Sandspielzeug. Kuscheltieren und Puppen gibt es auch aus natürlichen Materialien wie Bio-Baumwolle.  

Generell unterliegt Spielzeug (und auch Kuscheltiere) bei uns in Deutschland strengen Kontrollen. Um in Sachen Schadstoffe wirklich auf Nummer sicher zu gehen, könnt ihr beim Kauf von neuem Spielzeug auf Siegel achten: OEKO-TEX®, das GS-Zeichen (= geprüfte Sicherheit), der Blaue Engel oder GOTS geben hier eine sehr gute Orientierung und sind vertrauenswürdig. So kann man schon einen sehr guten Mindeststandard sichern und sicherstellen, dass keine Schadstoffe ins Kinderzimmer gelangen. 

Natur im Kinderzimmer: nachhaltig einrichten

Das Thema Schadstoffen sollte man übrigens beim Einrichten des Kinderzimmers im Auge haben - nicht nur wegen des Umweltschutzes, sondern auch aus gesundheitlichen Aspekten. Egal, ob es um Kinderspielzeug, Kindergeschirr oder Kindermöbel geht: Natürliche Materialien und nachwachsende Rohstoffe sind hier erste Wahl. Es gibt eine große Auswahl: Holz, Kork, Jute, Filz, Bio-Baumwolle oder Bambus sind nur ein paar Beispiele für wunderbare Naturmaterialien, die auch für ein tolles Klima im Wohnraum sorgen.

Kinderteppich: Nachhaltiger Bodenbelag

Im Familienalltag verbringen alle viel Zeit auf dem Fußboden (und mit viel meinen wir VIEL!). Es wird gekrabbelt, gebaut, gespielt oder sogar Hausaufgaben gemacht. Damit der Boden nicht zu sehr leidet, kommt am besten ein Teppich drauf. Nicht nur für das Kinderzimmer, auch für das Wohnzimmer gibt es Spielteppiche oder waschbare Spielmatten aus natürlichen Materialien. Besonders geeignet für einen nachhaltigen Spielteppich sind robuste, natürliche Materialien wie hochwertige Baumwolle, Jute oder Kork. 

Bio-Kindermöbel: Nachhaltig und mitwachsend

Auch bei der Einrichtung für Kinder und Familie gilt: Natürlichkeit gewinnt! Toll sind  qualitativ hochwertige Möbel aus heimischen Hölzern. Diese Hölzer benötigen keine langen Transportwege und haben damit eine bessere CO2-Bilanz als Hölzer aus fernen Regionen der Welt. Massivholz (Buche, Fichte oder Kiefer) aus fairer, FSC-zertifizierter Forstwirtschaft ist besonders empfehlenswert. Gerade für das Kinderzimmer kann man außerdem darauf achten, dass die Oberfläche der Möbel nur natürlich behandelt wurde, mit natürlichen Wachsen oder Bio-Ölen.

Möbel: Funktionales, nachhaltiges Design

Langlebigkeit ist gerade bei Kindermöbeln immer so eine Sache. Kinder wachsen - und damit werden ihnen nicht nur ihre Klamotten zu klein, sondern irgendwann auch das niedliche Babybettchen oder der Schreibtisch. Mittlerweile gibt es praktische Konzepte für flexible, mitwachsende Möbel. Aus dem Babybett wird dann mit ein paar Handgriffen ein Bett fürs Kleinkind, die Wickelkommode verwandelt sich leicht in einen kleinen Kleiderschrank und aus dem Hochstuhl wird ein Kinderstuhl. Dank dieser Flexibilität begleiten die Möbelstücke die Kinder nicht nur eine kurze Episode, sondern über die Kleinkindzeit hinaus.

Bei langlebigen Möbelstücke lohnt es sich dann, auf ein schlichtes Design zu achten. Zeitlose Klassiker sind wandelbarer als das moderne Designerstück - den persönlichen Style kann man über Dekoelemente ins Kinderzimmer bringen.

Kindgerechter, nachhaltiger Essplatz

Geschirr-Sets aus Porzellan und Glas sind nur bedingt für kleine Essanfänger geeignet ... aber Kinderteller, Becher, Tassen und Schalen aus Edelstahl oder Emaille sind tolle und vor allem bruchsichere Alternativen zum beliebten Plastikteller - und sie können in die Spülmaschine. Beim Kindergeschirr meiden wir Kunststoffe aller Art, Bambus und Melamin. Diese Materialien sind oft schadstoffbelastet und können vor allem bei höheren Temperaturen Giftstoffe freisetzen - die sind nicht gesund und gehören definitv nicht in den Babybrei.

Das Thema Schadstoffe endet nicht, wenn die ersten Essversuche der kleinen Kinder gemeistert sind ... denn auch in Brotzeitbox und Co. lauern Schadstoffe. BPA-freie Produkte sind ein erster Schritt, besser noch sind robuste Boxen aus Edelstahl.



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