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Umweltfreundlich wohnen

Januar 26, 2022

Wenn es ums umweltfreundliche Wohnen geht, fallen gerne die großen Begriffe: Wärmepumpe, Solarthermie, Heizen mit Gas ... für alle, die sich gerade eine Immobilie zulegen wollen, sind das bestimmt wichtige Themen. Aber ganz ehrlich: Nicht alle können im nachhaltigen Ökohaus wohnen. Trotzdem gibt es auch in punkto Wohnen viele Kleinigkeiten, die euch helfen, Energie zu sparen. Die gute Nachricht ist, dass fürs umweltfreundliche Wohnen nicht gleich eine zig Neuanschaffungen im Haus auf der Liste stehen. Denn wer in Sachen Heizen, Stromverbrauch oder Putzen das Thema Nachhaltigkeit mitdenkt, kann schon einiges für Umwelt und Klima tun.

Hier findet ihr einige Tipps und Hausmittel, die euch in Sachen Nachhaltigkeit im Alltag helfen. Denn ein nachhaltiges Leben beginnt im eigenen Haushalt - und egal ob ihr im großen Haus oder in der gemütlichen Altbauwohnung wohnt, putzen und heizen müssen wir unser Zuhause alle.

Energie sparen: Licht aus! 

Ein kleines Beispiel: Konsequent das Licht löschen, wenn es nicht gebraucht wird - etwa beim Verlassen des Raumes oder der Wohnung. Am effektivsten auch für die Stromrechnung ist das bei Glühbirnen, aber auch bei Energiesparlampen lohnt sich das Ausschalten.

Immer wieder ist ja zu hören, dass man Lampen besser brennen lassen sollte. Das gilt aber mittlerweile als überholt: Zwar benötigen Lampen minimal mehr Strom beim Einschalten, insgesamt ist dieser Mehrverbrauch aber zu vernachlässigen. Und auch häufiges Ein- und Ausschalten schadet Glühbirnen und Co. nicht - dafür sind sie ja gebaut. Deshalb: Licht aus, wenn ihr es nicht braucht! 

Strom sparen im Alltag

Wer umweltfreundlich wohnen will, sollte auch generell seinen Stromverbrauch reduzieren. Das heißt vor allem, nicht benötigte Geräte einfach vom Netz zu nehmen - denn auch im Standby-Modus verbrauchten sie Strom. Eine gute Anschaffung sind hier Mehrfachstecker mit Kippschalter, mit denen man den Strom abschalten kann. Wenn Fernseher, Bildschirm etc. nicht in Verwendung sind, werden sie damit einfach vom Stromnetz genommen und verbrauchen keine Energie.

Energie sparen lässt sich im Alltag übrigens auch, wenn ihr Spülmaschine, Waschmaschine oder auch den Trockner nur voll laufen lasst. Denn halb volle Maschinen verbrauchen zu viel Wasser und Strom - das ist definitiv nicht ökologisch. Und eine gute Alternative zum Trockner ist vor allem Sommer: Wäsche einfach aufhängen.

Zu umweltfreundlichem Ökostrom wechseln

Grüner Strom ist besser als Standard-Strom - und oft sogar etwas günstiger. Der Wechsel ist bei den meisten Stromanbietern mittlerweile ziemlich easy über ein paar Klicks auf der Homepage zu erledigen. Ökostrom wir zu 100 % auf Basis erneuerbarer Energien erzeugt - also aus Windkraft, Wasserwerken, Biogas, Photovoltaik oder Solarstromanlagen.

Alle Quellen sind nachhaltig und treiben die Energiewende voran, damit wir in Zukunft auf fossile Energieträger verzichten können. Übrigens: Bei der Auswahl des richtigen Anbieters lohnt es sich, auf das “Grüne Strom Label” zu schauen. Damit werden Anbieter zertifiziert, dass sie wirkliche einen Nutzen für das Klima haben. 

Ökologisch Putzen mit Hausmitteln

Viele herkömmliche Putzmittel sind echte Chemiekeulen: Die meisten Reinigungsmittel reinigen dank starker Tenside sowie antibakterieller Wirkstoffe, oft auf Basis von Erdöl, und sind deshalb schlecht für die Umwelt. Herkömmliche Putzmittel belasten nicht nur das Abwasser, sondern auch unsere eigene Gesundheit - sie sind also das Gegenteil von umweltfreundlich.

Eine nachhaltige Alternative fürs Putzen sind biologisch abbaubare Reinigungsmittel. Sie reinigen selbst bei hartnäckigen Verschmutzungen genauso gut wie chemische Mittel, schaden dabei aber weder Mensch noch Tier. Denn diese Putzmittel basieren meist auf pflanzlichen Tensiden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kokos- oder Sojaöl und verzichten auf aggressive Inhaltsstoffe.

Mittlerweile gibt es für beinahe jedes Putzmittel eine umweltfreundliche Alternative zu kaufen. Generell solltet ihr aber auch ökologische Putzmittel möglichst sparsam einsetzen - denn auch wenn sie haben Auswirkungen auf die Umwelt. Unser Tipp ist deshalb: Gerade fürs Putzen zwischendurch einfach mal auf einfache Hausmittel setzen. Apfelessig, Natron oder Zitronensäure reinigen Bad und Co. ganz wunderbar! Außerdem könnt ihr mal das Material von Spülbürste oder Putzlappen prüfen und über Alternativen wie nachhaltige Putzutensilien aus Holz nachdenken.

Haus und Wohnung klimafreundlich heizen

Ökologisch Wohnen betrifft auch Heizen und Wärme - ein riesiger Faktor in Sachen CO2-Ausstoß. Natürlich können wir nicht alle gleich alte Heizungen austauschen und eine neue Heizung einbauen lassen - auch wenn eine Gasheizung, Wärmepumpe oder ein anderes nachhaltiges Heizsystem wesentlich besser fürs Klima ist als die alte Ölheizung.

Fürs umweltfreundliche Heizen könnt ihr aber erstmal merken: Weniger ist mehr. Selbst wenn es draußen noch so kalt ist, das Wohnzimmer muss nicht auf 24 Grad aufgeheizt werden (allein der Gedanke an die Heizkosten macht Schnappatmung!). Eine Wohntemperatur von etwa 20 Grad ist angenehm und vor allem auch gesund. Und nicht überall im Gebäude muss es gleich warum sein: Im Schlafzimmer zum Beispiel reichen sogar 18 Grad für einen erholsamen Schlaf aus - hier kann man die Heizung auch gut aus lassen.

Eine effiziente Hilfe beim Regeln der Raumtemperatur ist das Thermostat direkt am Heizkörper: Ist die Heizung einmal auf eine bestimmte Raumtemperatur eingestellt, reguliert sie die Wärme ganz alleine und heizt je nach Außentemperatur viel oder eben weniger. Ein Thermostat haben übrigens nicht nur moderne Heizungen, auch bei älteren Modellen könnt ihr einfach "Stufe 3" für etwa 20 Grad im Raum einstellen. Ein chicer Nebeneffekt: Die Heizkosten halten sich in Grenzen.

Effizient Wasser sparen

Ihr habt es sicher schon gemerkt: Beim umweltfreundlichen Wohnen geht es im Grunde ums sparen. Je weniger ihr verbraucht, egal ob in Haus oder Wohnung, desto besser für die Umwelt und das Klima. So auch beim Thema Wasser. 

Dass wir beim Zähneputzen das Wasser abstellen, ist uns allen wohl mittlerweile ins Fleisch und Blut übergegangen (oder?!). Auch während des Einseifens unter der Dusche könnt ihr ab jetzt gerne das Wasser abdrehen - und euch ein Vollbad einfach nur ab und zu gönnen, denn auch hier landet einfach eine Menge sauberes Trinkwasser im Abfluss. 

Auch eine kleine Stellschraube in punkto Wassersparen ist übrigens die Toilette. Schon allein der Einbau eines so genannten Spül-Stopps spart bei jedem Spülgang einige Liter Wasser. Unter Umständen lohnt es sich auch, den gesamten Spülkasten zu tauschen - gerade wenn der alte schon einige Jahre in Betrieb ist. Und wer in Sachen Wasser sparen beim Toilettengang richtig engagiert ist, könnte sich über die Anschaffung einer Regenwassernutzungsanlage infomieren: Hier wird einfach Regenwasser im Garten gesammelt und dann effizient über ein Schlauchsystem an die Toilette angeschlossen - umweltfreundlich und sauber! 

Ihr wollt noch mehr Nachhaltigkeit zuhause? Hier geht es zu unseren Tipps für eine Zero Waste Küche.

 



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