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5 Ideen fürs Zero Waste Badezimmer

Februar 21, 2022

Shampooflaschen, Einwegrasierer, Cremetiegel und -tuben - im Badezimmer kann eine Menge Plastik anfallen. Die meisten Hygieneartikel und deren Verpackung sind einfach Wegwerfartikel aus Plastik - dieser Müll begegnet uns dann als Mikroplastik wieder. Dabei ist es auch im Badezimmer ganz einfach, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen und so den eigenen Müllberg im Badezimmer zu minimieren. Hier kommen unsere besten Tipps: It´s Zero Waste Bad, Baby!

5 Tipps fürs Zero Waste Badezimmer

1. Nachhaltige Zahnpflege ohne Plastik

Plastikzahnbürste muss nicht sein - mittlerweile gibt es Zahnbürsten aus Bambus oder aus heimischem Buchenholz. Sie verrotten nach dem Wegwerfen. Wem die Bamubs Zahnbürste eine Spur zu öko ist, kann sich auch eine Zahnbürste aus kompostierbarem Kunststoff besorgen. Hier dauert das Verrotten natürlich um einiges länger als bei Holz, trotzdem sind diese Zahnbürsten eine nachhaltige Alternative zu den herkömmlichen. Wer auch bei der Zahnpasta auf Plastikverpackungen verzichten will, verwendet am besten feste Zahnpaste oder Zahnputztabletten - die gibt es auch in Papierverpackungen. Die Verwendung ist echt simpel: Die Zahnputztabletten einfach mit etwas Wasser im Mund zerkauen. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber funktioniert.

Noch ein Tipp: Auch bei der Zahnseide könnt ihr auf nachhaltige Alternativen setzen. Herkömmliche Zahnseide besteht nämlich aus beschichtetem Kunststoffen, meist Nylon, versetzt mit ätherischen Ölen. Eine tolle Alternative ist Zahnseide aus echter Seide, beschichtet mit Bienenwachs. Die ist zwar nicht vegan, aber immerhin kompostierbar.

2. Die plastikfreie Rasur

Vergesst Einwegrasierer - die sind wirklich Zero zeitgemäß. Stattdessen gibt es sowohl für Männer als auch für Frauen mittlerweile tolle nachhaltige Rasiersets, so genannte Rasierhobel. Sie bestehen meist aus Edelstahl, ausgetauscht werden muss hier nur die Rasierklinge von Zeit zu Zeit. Hundert Prozent Zero Waste ist ein Rasierhobel natürlich nicht. Wer komplett auf Müll verzichten will, legt sich ein Rasiermesser zu. Hier muss die Klinge zwar regelmäßig geschliffen, aber nicht ausgetauscht werden. Der Umgang mit einem Rasiermesser wirkt anfangs etwas abenteurlich, aber mit etwas Übung kann man mit dieser Version des Haarestutzens auch gut umgehen. 

Wer rasiert, benötigt natürlich auch Rasierschaum oder -seife für die Haut. Die gibt es mittlerweile auch plastikfrei verpackt und umweltfreundlich produziert, entweder als festes Rasierstück oder als trockenes Pulver zum Aufschäumen.

3. Dusche ohne Müll

Flüssiges Duschgel oder Shampoo verursachen dank der Plastikverpackungen einen nicht kleinen Teil unseres Mülls im Badezimmer. Wer´s anders machen will, steigt auf festes Duschgel, festes Shampoo oder feste Seife um. Diese nachhaltigen Produkte haben meist eine Verpackung aus Papier und sparen so viel Müll ein. Das Handling dieser Alternativen ist sehr einfach und platzsparend. Vor allem auf Reisen sind festes Duschgel, festes Shampoo und Co. echt praktisch und leicht. Zum Transport legt ihr die Stücke einfach in eine Box aus der Küche oder eine extra Seifenbox. Übrigens: Auch Spülung gibt es mittlerweile in fester Konsistenz zu kaufen. Wer also auf Zero Waste Produkte im Bad umsteigen will, muss auf keinen Fall auf eine gute Haarpflege verzichten.

Wer lieber weiterhin Flüssiges unter der Dusche benutzt, sollte das neue Duschgel-Pulverausprobieren. Es wird mit Leitungswasser vermischt und ist sofort einsatzbereit. 

4. Monatshygiene Zero Waste

Alle Menstruierenden unter euch kennen wahrscheinlich die Rechnung: Gerade die Monatshygiene verursacht mit Wegwerfartikeln wie Tampons und Binden wirklich riesige Müllberge. Nachhaltiger und plastikfrei geht es auch hier: Waschbare Binden oder Menstruationsunterwäsche oder Menstruationstassen aus Silikon sind wiederverwendbar und damit sehr umweltschonend. Alles sind gute Alternativen und mit ihnen könnt ihr auch in Sachen Monatshygiene komplett auf müllfreie Produkte umsteigen.

5. Abschminken ohne Plastik

Auch durch Wattepads und Reinigungsartikel fällt im Badezimmer eine Menge Müll an. Und wer sich einmal mit der Herstellung von Watte, Wattepads und Co. auseinander gesetzt hat weiß auch, dass es hier nicht gerade umweltfreundlich zugeht: Vor allem die verwendeten  Bleichmittel sind für die Umwelt sehr problematisch, außerdem will diese Stoffe ehrlich gesagt niemand im Gesicht haben. Zero Waste geht es beim Entfernen von Make-Up mit waschbaren Pads, die ihr einfach bei der nächsten Wäsche mit in die Maschine werft. Und auch Kosmetikartikel beim Abschminken könnt ihr plastikfrei erwerben: Setzt hier am besten auf Produkte in Flaschen aus Glas oder Alu. Falls ihr die nicht bekommt: Auch selbstgemachte Kosmetikartikel sind eine müllfreie Alternative.



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