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5 Tipps für die Zero Waste Küche

Januar 26, 2022

Wir sagen es einfach, wie es ist: Die Küche ist im Haushalt einer der Orte, wo am meisten Müll anfällt. Zur Küche gehört so viel mehr als einfach nur Rezepte und nachhaltig kochen - und da sind wir es einfach gewohnt, Einwegartikel aus Plastik zu verwenden. Ist ja auch praktisch und hygienisch. Das Problem allerdings ist natürlich: Nachhaltig oder gar Zero Waste ist das ganze leider gar nicht. 

Die gute Nachricht ist, dass es mittlerweile für viele Dinge in der Küche tolle Zero Waste Ideen gibt, die uns helfen Plastik und Müll in der Küche zu vermeiden. Ihr müsst ja nicht gleich euer ganzes Leben auf den Kopf umstellen. Jeder noch so kleine Schritt zählt, um die Müllberge zu reduzieren. Hier kommen unsere 5 besten Tipps für eure Zero Waste Küche - plastikfrei, nachhaltig und umweltfreundlich! 

Bienenwachstücher 

Egal ob selbst gemacht oder gekauft, Bienenwachstücher sind ein absolutes Must Have in der Zero Waste Küche! Denn sie sind eine ökologische Alternative zu Frischhaltefolie, teilweise auch Alufolie. Mit Bienenwachstüchern könnt ihr Lebensmittel hygienisch frisch halten: Ihr könnt belegtes Brot damit einwickeln oder Schüsseln und Töpfe damit abdecken. Nach der Verwendung werden sie einfach mit warmen Wasser gereinigt und warten dann auf ihren nächsten Einsatz. 

Bienenwachstücher helfen euch, Müll in der Küche zu vermeiden, außerdem sind sie plastikfrei und - solltet ihr sie dann doch mal wegwerfen müssen - biologisch abbaubar. Ihr könnt sie easy selber nach Rezept machen, mittlerweile gibt es aber auch wirklich stylische Bienenwachstücher mit netten Motiven fertig zu kaufen. 

Plastikfrei Einfrieren

Ein weiterer Baustein in der Zero Waste Küche: der Verzicht auf Gefrierbeutel und Co. Als Einwegprodukte sind die ja auch nicht sehr umweltfreundlich, nach dem Gebrauch landen sie im Müll. Deshalb, ganz ehrlich: Vergesst Gefrierbeutel, verwendet zum Einfrieren stattdessen Boxen aus Glas oder Edelstahl. Die kommen problemlos ins Gefrierfach und ihr könnt sie mehrfach benutzen, denn beide Materialien sind nachhaltig und besonders langlebig. Ein weiterer Vorteil: Man kann sie im Tiefkühlfach toll stapeln.

Einfrieren könnt ihr in diesen Boxen alles mögliche: Vorbereitetes Gemüse oder Obst der Saison, frisches Kräuter, Speisereste und natürlich auch eure liebsten Meal Prep Gerichte. Und wenn ihr sie fürs Meal Prep verwendet, habt ihr auch gleich einen Behälter für unterwegs und zum Auftauen.

Plastikfrei einfrieren in Boxen aus Glas oder Edelstahl vermeidet aber nicht nur Müll. Ihr bewahrt eure Lebensmittel auch in garantierte schadstofffreien Behältern auf. Zero Waste, plastikfrei und ohne Schadstoffe - besser geht es wohl kaum, oder?!

Zero Waste Putzen

Auch beim Saubermachen, Putzen und Abspülen in der Küche entsteht normalerweise Müll. Auch wenn Küchenpapier eben nur aus Papier bzw. Zellstoffe besteht und relativ schnell verrottet, die Herstellung benötigt trotzdem Energie. Spülschwämme und -lappen dagegen bestehen meist aus Kunststoffen, wandern aber auch nach einiger Zeit einfach in den Müll. 

Für beides gibt es aber tolle Zero Waste Alternativen: Küchentücher aus Stoff und Spülschwämme aus nachhaltigen Materialien. Beides wird nach der Verwendung einfach getrocknet und wandert in die Waschmaschine. Bei 60 Grad wird selbst hartnäckiger Schmutz entfernt, Bakterien und Co. haben hier keine Chance - die waschbaren Tücher werden hygienisch sauber und können erneut verwendet werden. 

Übrigens noch ein extra Tipp: Auch andere Küchenutensilien könnt ihr in Zukunft durch plastikfreie Alternativen ersetzen. Hier lohnt es sich, in hochwertige Tools aus Edelstahl oder Holz zu investieren. Gerade zu Spülbürsten gibt es tolle Alternativen aus Holz, die nach dem Benutzen verrotten - das ist immernoch nachhaltiger als ein Plastikartikel.

Wiederverwendbare Backmatte

Eine kleine, feine Idee für die Zero Waste Küche ist die Anschaffung einer wiederverwendbaren Backmatte aus Silikon. Sie ist eine wirklich nachhaltige Alternative zu Einweg-Backpapier und hilft, Müll zu vermeiden. Und nicht nur das: Backpapier an sich ist leider kein umweltfreundliches Produkt. Um es hitzebeständig zu machen, wird das Papier einem aufwändigem Verfahren unterzogen - das verbraucht natürlich Energie, Ressourcen und Wasser. Deshalb lieber auf eine ökologische Alternaive umsteigen, die beliebig oft verwendet werden kann.

Wichtig bei der Auswahl ist nur, dass die Backmatte aus BPA-freien Silikon hergestellt ist, damit keine Schadstoffe in die Lebensmittel wandern. Wiederverwendbare Backmatten aus Silikon sind spülmaschinen- und mikrowellenfest und können zur Aufbewahrung klein zusammengerollt werden. Ein ganz guter Deal, oder?

Essensplan schreiben

Der meiste Abfall in der Küche entsteht allerdings nicht durch Haushaltsprodukten, sondern das Wegwerfen von Lebensmitteln. Rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit wird weggeworfen - das sind Millionen Tonnen Lebensmittel Wahnsinn, oder?! Dabei lässt sich Lebensmittelverschwendung ganz einfach vermeiden: mit einer nachhaltigen Ernährung und einem gut geplanten Einkauf. Wer sich Anfang der Woche überlegt, was es wann zu essen geben soll, kauft später auch nur das dafür nötige ein und vergisst nichts im Kühlschrank. Vor allem bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fleisch ist das echt eine gute Idee. Klingt natürlich ein bisschen oldschool, aber nach Plan zu kochen ist gut für die Umwelt und schont natürlich auch den Geldbeutel.

Noch ein wichtiger Punkt: Gut geplantes Einkaufen vermeidet Stress im Alltag, denn die Frage “Was kochen wir heute?” entfällt. Fortgeschrittene planen dann sogar Resteverwertung mit in den Wochenplan ein. Vor allem für alte Brot, aber auch für übrige Kartoffeln, Nudeln und Co. lassen sich tolle Rezepte kochen - das ist dann nicht nur nachhaltig, sondern auch lecker!

Wer sich über einen Wochenplan hinaus gegen Lebensmittelverschwendung engagieren will, kann sich in Sachen Lebensmittelrettung engagieren. Die App “Too Good to Go” ist hier eine tolle Möglichkeit, Fleisch, Gemüse oder Obst vor der Tonne zu retten, außerdem gibt es viele regionale Facebook-Gruppen zu diesem Thema.

Unser zusätzlicher Tipp: Plastikfrei einkaufen

Bleiben noch das Themen Plastik und Verpackung - ihr wisst ja, unser Liebling Beispiele :-) Denn je verpackungsfreier ihr einkauft, desto mehr könnt ihr Plastik einsparen und etwas für die Umwelt und das Klima tun. Gerade beim Einkauf könnt ihr echt viel bewegen und eure Entscheidung täglich neu treffen. Bei uns findet ihr viele tolle Zutaten für die Zero Waste Küche - ohne Verpackung und ohne Plastik. Schaut doch mal vorbei!



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